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NEWSLETTER vom 22.08.2018

Liebe Klienten und Freunde,

heute habe ich eine Geschichte für euch!  Ich erinnere mich immer gerne an diese Metapher, wenn ich mal wieder dazu neige mir meine Fehler vorzuwerfen, statt  in Frieden mit ihnen zu leben 🙂

Zwei mangelhafte Backsteine

Wir waren arme Mönche und wir brauchten ein Dach über dem Kopf. Bauarbeiter konnten wir uns nicht leisten – schon die Kosten für das Material waren für uns kaum aufzubringen. Also musste ich das Bauen von Grund auf erlernen.

Für manche mag Maurerarbeit leicht erscheinen: Man pappt etwas Mörtel auf den Stein, setzt ihn an seine Stelle und klopft ihn ein bisschen fest. Als Mönch verfügte ich aber über so viel Zeit und Geduld, wie ich brauchte. Ich gab mir also große Mühe, jeden Backstein perfekt einzupassen, ganz gleich, wie viel Zeit ich dafür benötigte. Und irgendwann war die erste Backsteinmauer meines Lebens fertig gestellt.

Voller Stolz trat ich einen Schritt zurück, um mein Werk zu begutachten. Erst da fiel mir auf – das durfte doch nicht wahr sein – dass zwei Backsteine das Regelmaß störten. Alle anderen Steine waren ordentlich zusammengesetzt worden, aber diese zwei saßen ganz schief in der Mauer. Der Zementmörtel war inzwischen fest geworden. also konnte ich die Steine nicht einfach herausziehen und ersetzen…

Alle Besucher, die unser neu entstehendes Kloster sehen wollten, führte ich im großen Bogen um die Mauer herum. Ich selbst wollte mein Stümperwerk nicht sehen und ich wollte es auch keinem zeigen.

Einige Monate später ging ich wieder mit einem Gast über die neu gebauten Wege. Wir waren so ins Gespräch vertieft, dass ich die Mauer vergaß, als mein Gast plötzlich wie nebenbei bemerkte: „Das ist aber eine schöne Mauer“.

„Sir“, erwiderte ich überrascht, „haben Sie vielleicht Ihre Brille vergessen oder haben Sie einen Sehfehler? Fallen Ihnen denn die zwei vollkommen schiefen Backsteine nicht auf? Die ganze Mauer ist doch ruiniert!“ Seine nächsten Worte veränderten meine Einstellung zur Mauer, zu mir selbst und zu vielen Aspekten des Lebens. „Ja,“ sagte er „ich sehe zwei Steine, die schlecht eingesetzt sind. Aber ich sehe auch 998 gut eingesetzte Steine.“ Ich war überwältigt. Zum ersten Mal seit Monaten sah ich neben den beiden mangelhaften Steinen auch andere Backsteine. Bis dahin hatte ich mich ausschließlich auf meine beiden Fehler konzentriert und war allem anderen gegenüber blind gewesen. Doch als ich jetzt die vielen ordentlich angeordneten Steine betrachtete, schien die Mauer überhaupt nicht mehr grauenvoll auszusehen….

Wie viele Beziehungen werden beendet, weil die Menschen zuerst nur die gut angeordneten Steine sehen, bis ihnen die wenigen mangelhaften bewusst werden und sie später nur noch diese sehen.

Wie viele Menschen leiden an Depressionen und führen ein schweres Leben, weil sie nichts anderes als zwei mangelhafte Steine in sich erkennen können.

In Wahrheit gibt es jede Menge guter Steine, perfekter Steine – oberhalb und unterhalb unserer Fehler. Aber manchmal können wir sie einfach nicht sehen. Stattdessen konzentriert sich unser Blick ausschließlich auf die Fehler. Wir schauen nur auf den Makel und überlegen, wie wir ihn entfernen können. Und leider vernichten wir auf diese Weise so manch schöne Mauer.

Aus dem Buch „Die Kuh, die weinte“ von Ajahn Brahm

Herzlichst

Bornstraße 3, 58762 Altena

(0 23 52) 54 97 50

(0 171)  197 12 06

info@karinjoseph.de

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NEWSLETTER vom 19.07.2018

Liebe Klienten und Freunde,

kürzlich hatte ich ein Aha-Erlebnis! Das kommt ja öfter mal vor, aber an diesem möchte ich euch teilhaben lassen, weil es eine schöne Metapher ist.

Was machen viele Menschen, wenn der Mülleimer voll ist?

Richtig: Weiter reinstopfen, bis er endgültig überquillt 😉 Spätestens wenn der Müll anfängt zu stinken, wird es allerdings Zeit für den Gang zur Mülltonne.

Als ich an besagtem Tag meinen Mülleimer betrachtete, ging mir die Frage durch den Kopf:

Verhält es sich nicht ebenso mit unserem Müll im Kopf? Da sammelt sich auch ganz gerne mal was an, was beseitigt werden sollte, oder?

Beispielsweise wenn wir immer wieder Ärger runterschlucken, wenn wir Topschrott-Gedanken denken, wie „Ich bin zu doof. Ich kann das alles nicht. Andere können das sowieso besser. Ich bin einfach nicht gut genug.“

Statt hier mal innerlich zu entsorgen, packen wir immer noch weiter Müll drauf und hoffen das Beste. Kritisch wird es jedoch auch hier, wenn wir den richtigen Zeitpunkt der Entsorgung verpassen, der Müll anfängt zu stinken und damit uns und andere belästigt.

Aber was machen wir jetzt mit unserem Kopf- oder Seelenmüll?

Auch den können wir entsorgen und zwar, indem wir uns zuerst einmal bewusstmachen, was uns den ganzen Tag überhaupt alles für Gedanken durch den Kopf gehen und dass wir uns die Dinge auch oftmals „zerdenken“. Meistens gehören viele davon sofort in die Tonne! Wir können also darauf achten, dass sich gar nicht erst so viel Müll ansammelt.

Aber auch Meditation, ein gutes Gespräch oder auch ein paar ruhige Minuten, in denen wir etwas in ein Notizbuch zu schreiben, können helfen. Nicht zu vergessen sind hier auch unsere Träume. Deshalb unterstützt uns ausreichend Schlaf auch und kann uns bei der Müll-Entsorgung gute Dienste leisten.

In diesem Sinne schließe ich mich der Meinung des Philosophen Manfred Hinrich an: Erteil dem Müll eine Abfuhr, vielleicht fährt er ab.

Herzlichst

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NEWSLETTER vom 15.06.2018

Liebe Klienten und Freunde,

aktuell gebe ich gerade wieder Kurse in Autogenem Training und werde dadurch selbst wieder daran erinnert, dass unser Körper so ein wichtiger Hinweisgeber ist.

Auch ohne, dass wir eine Technik wie Autogenes Training beherrschen, empfehle ich uns allen das bewusste ATMEN!

Ich gebe (mal wieder ;-)) zu, dass das Thema Atem für mich lange Zeit völlig unbedeutend war und, ehrlich gesagt, hielt ich es für überbewertet. Meine Auffassung war: Atem kommt und geht – wunderbar – endlich mal was, worum ich mich NICHT kümmern muss 😉

Erst als ich anfing die Zusammenhänge zwischen meinem Inneren und meinem Außen (meiner Umwelt) zu erkennen, begriff ich, dass das bewusste Atmen mir eine große Unterstützung sein kann.

Allein durch die schlichte Konzentration auf den Atem, gelingt es, Gefühlen, wie beispielsweise Ärger und Sorgen, die Aufmerksamkeit zu entziehen. Wir sind dann nicht mehr identifiziert mit dem Gefühl, sondern können es eher aus der Distanz betrachten. Möglicherweise gelingt uns das nicht auf Anhieb, sondern erst mit ein wenig Übung. Dennoch hat der Atem IMMER eine tröstliche Wirkung. Vielleicht liegt das daran, dass der Atem uns zurück bringt zu unserer ursprünglichen Lebensquelle.

Meine Empfehlung lautet also: Hol mal Luft!

Atme öfter mal bewusst und tief durch! Integriere das tiefe Atmen in deinen Tagesablauf!

Gerade wenn wir mir starken Emotionen in Berührung kommen, hilft uns unser Atem auf zweifache Weise: Er verschafft uns Entspannung und macht uns aufmerksam auf die Vorgänge in unserem Inneren. Wenn wir mit Wut oder Ärger zu kämpfen haben, kann uns bewusstes Atmen helfen, die unangenehmen Gefühle nicht so nah an uns herankommen zu lassen (oben habe ich das als „identifizieren“ bezeichnet), manchmal gelingt es sogar, sie bewusst wahrzunehmen und dann wegzuatmen – was allemal besser ist, als Wut oder Ärger runterzuschlucken.

Herzlichst

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NEWSLETTER vom 26.04.2018

Liebe Klienten und Freunde,

es ist soweit – mein Umzug steht vor der Tür!!!

In der Freiheitstraße habe ich mich sehr wohl gefühlt, aber jetzt ist es an der Zeit für mich, weiterzuziehen … und ich freue mich sehr!

Neuer Standort: Bornstraße 3 in 58762 Altena

Die Kontaktdaten, wie Telefonnummer und eMail-Adresse, bleiben unverändert!

Ich freue mich, euch ab dem 01.05.2018 in meinem neuen Domizil begrüßen zu dürfen!

Herzlichst

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NEWSLETTER vom 20.04.2018

Liebe Klienten und Freunde,

mein heutiger Newsletter trägt die Überschrift: DER KÖRPER ALS SCHLÜSSEL.

Gelassenheit ist keine Sache, die alleine im Kopf entstehen kann. Weder kann man sie anordnen noch einfach herbeidenken. Aber es ist auch nicht so, dass sie irgendwann einfach ganz plötzlich aus dem Nichts erscheint, ganz überraschend wie ein spontaner Besuch.

Im Grunde ist unser Körper der Schlüssel zur Achtsamkeit. Denn er zeigt uns verlässlich an, wie es uns gerade geht: Womöglich stehen wir äußerlich ruhig vor einer Gruppe und halten einen Vortrag, aber auf dem Hals breiten sich langsam diese bekannten roten Flecken aus…. Oder wir wissen, dass wir unbedingt eine Gehaltsverhandlung angehen müssen, doch das Bauchgrummeln davor zeigt uns an, wie groß der innere Widerstand bzw. die Angst ist. Unser Körper sagt uns oft deutlicher, wie wir uns fühlen, als unser Geist. Darum ist es wichtig, dass wir unserem  Körper zwischendurch zu Entspannung, Erfrischung und Belebung verhelfen.

Über unseren Körper können wir unsere Gefühle beeinflussen, zum Beispiel über den  ruhig fließenden Atem. Je mehr wir in unserem Körper zu Hause sind und ihn wahrnehmen, desto ruhiger können wir die Dinge angehen. Beim Autogenen Training kann ein Zustand tiefer Ruhe, geistiger Gelöstheit und körperlicher Entspannung erreicht werden. Ein schöner und wichtiger Nebeneffekt beim Erlernen des Autogenen Trainings in der Gruppe, ist der gemeinsame Erfahrungsaustausch.

Aufgrund der großen Nachfrage hier die neuen Kurstermine:

Autogenes Training

8-Wochen-Kurs

* 08.05.2018 – 26.06.2018 dienstags

* 24.05.2018 – 12.07.2018 donnertags

Kosten: 80 Euro

Bitte bequeme Kleidung und eine Decke mitbringen; eine Gymnastikmatte wird gestellt.

Sollte der Kurstag auf einen Feiertag fallen, suchen wir zusammen nach einem Nachholtermin.

Ich freue mich auf eure Anmeldungen und entspannte Abende mit euch!

Herzlichst

Freiheitstraße 51, 58762 Altena

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NEWSLETTER vom 24.03.2018

Liebe Klienten und Freunde,

ich kann mich nicht erinnern, dass ich den Frühling schon mal so sehnsuchtsvoll erwartet habe wie dieses Jahr!

Diese Zeitumstellung mag ich auch nicht. Aber dieses Jahr feiere ich den Termin geradezu!

Vielleicht sollte ich auch dazu sagen, dass ich einen „schwierigen“ Winter hatte. Das lag weniger am Winter an sich, als vielmehr an meiner persönlichen Situation. So vieles war im Umbruch und dennoch ging es nicht so richtig voran. Dauernd passierten unvorhergesehene Dinge, die wieder Stillstand bedeuteten – und WARTEN ist ja so gar nicht mein Fall.

Ich „beschloss“ also, dass ich eine denkbar ungünstige Kombination hatte:

1. Zu wenig Sonne = schlägt mir auf´s Gemüt. Übrigens die geringste Sonnenscheindauer in den Monaten Dez.17 und Jan.18 (seit der Deutsche Wetterdienst im Jahre 1951 mit den Messungen begonnen hat)

2. Mein persönliches Dilemma = fehlende Geduld! Diese Tatsache wurde von meinen Lieben, Freunde und Familie, ebenso wie von meinem eigenen penetranten „Besserwisser“, der in meinem Kopf stationiert ist, ständig von schlauen Sprüchen begleitet, wie

  • Das Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
  • Willst du etwas schnell erreichen, lass dir Zeit.
  • Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist.
  • Wenn die Zeit reif ist, fügt sich das zusammen was zusammen gehört

Aber der Kracher war:

  • Geduld ist nicht die Fähigkeit zu warten, sondern beim Warten gut gelaunt zu bleiben!!

Als ich darüber nachdachte, warum diese Sprüche mich nur ankeksten, wurde mir klar, dass sie mir nicht die gewünschte Gelassenheit brachten, sondern nur noch mehr Widerstand gegen die Situation in mir wachriefen.

Dann begegnete mir „zufällig“ ein anderer Spruch zu dem Thema: Geduld ist nicht meine Kernkompetenz.

Ich fügte im Stillen hinzu … und muss es auch nicht sein!

Damit geht es mir besser! Manchmal bin ich eben ungeduldig und dann nützt es gar nichts diesen Zustand zu verleugnen oder zurückzuweisen. ANNEHMEN ist das Zauberwort!

Ich darf, außer ungeduldig, auch manchmal wütend, enttäuscht, verzweifelt, hilflos und traurig sein.

Wichtig ist eigentlich nur, dass ich mich mit diesen Gefühlen nicht identifiziere, sie also für die absolute Wahrheit halte. Sie dürfen (und wenn sie dürfen, werden sie) sich verändern!

Lasst uns also in diesen Frühling starten mit dem Wissen, dass wir ALLES sein und fühlen dürfen, was wir wollen – bis wir es wieder Leid sind.

Von meinen Klienten, die sich in solchen Situationen befanden, kenne ich den Satz:

„Frau Joseph, ich hab keine Lust mehr xxx zu sein oder mich xxx zu fühlen. Haben Sie nicht eine Idee?“

Uns ist gemeinsam immer was eingefallen, damit das Leben sich statt grau-schwarz wieder b u n t zeigen kann.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die Frühlingssaison!

Herzlichst

Freiheitstraße 51, 58762 Altena

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NEWSLETTER vom 10.12.2017

Liebe Klienten und Freunde,

wieder weihnachtet es sehr  und das Jahr 2017 neigt sich dem Ende – und wie (fast) immer am Ende eines Jahres frage ich mich erstaunt: Wo ist die Zeit geblieben?

Setze ich mich dann aber hin und denke über das Jahr nach (zum Beispiel weil ich einen Weihnachts-Newletter schreiben möchte 😉 fällt mir auf, was tatsächlich ALLES in diesem Jahr passiert ist.

Das empfehle ich euch auch! Geht mal Monat für Monat durch und schaut euch mal ganz bewusst an, was ihr dieses  Jahr geleistet habt! Ihr könntet euch auch fragen:  Welches Wort verbinde ich (spontan) mit dem Jahr 2017?

Als ich mich das gerade gefragt habe,  kam sofort die Antwort: Anstrengend!

Wenn ich schlau bin, frage ich jetzt weiter: Wieso?

Sofort kommt die Antwort: Weil so viele wichtige (Lebens)Entscheidungen getroffen werden mussten.

Wieder frage ich weiter: Na und? Das ist normal, oder?

Antwort: Schon, aber mich begleiteten ständig Gefühle von Angespanntheit, Besorgnis, Ängstlichkeit.

Aha – denke ich mir – 2017 war also so anstrengend, weil diese Gefühle meine ständigen Begleiter waren. Und dann dämmert es mir! Ich hatte die ganze Zeit Angst die Kontrolle zu verlieren, einen Fehler zu machen, den ich anschließend nicht mehr korrigieren kann. Tja, Frau Joseph, willkommen im Leben!

Wie sagt der Volksmund so schön: Wer nichts macht, macht auch keine Fehler – wer viel macht, macht viele Fehler!

So ist das nun mal, wir sind Menschen und machen Fehler und wer sagt denn, dass eine Fehlentscheidung nicht doch noch zu korrigieren ist. Vielleicht nicht so einfach, aber in der Regel machbar.

1. Fazit: Mein Jahr hätte einfacher sein können, hätte – ja hätte – ich meine Gefühle mal vorher befragt. (Stichwort: Bewusstmachung! Nicht, dass ich das nicht ständig meinen Klienten predigen würde!!).

2. Fazit: Besser spät als nie 🙂

Übrigens ist DANKBARKEIT immer eine kluge Alternative zur Angst , denn Dankbarkeit ist ein Geschwister von LIEBE!

Also 3. Fazit: Ab sofort (warum bis zum ab 01.01.2018 warten?) auf Dankbarkeit-Modus umstellen! So schwer kann das nicht sein, denn wenn wir unser Leben nur etwas aufmerksam betrachten, erkennen wir  sehr viele Gründe DANKBAR zu sein!

Nach dieser Erkenntnis formuliere ich meinen Weihnachtswunsch an euch mal ganz konkret (anders):

Ich wünsche euch von ganzem Herzen eine friedliche Weihnachtszeit, ein fröhliches Fest und ein besinnliches, liebevolles Jahr 2018 mit vielen vielen glücklichen und dankbaren Momenten!

Herzlichst

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NEWSLETTER vom 10.12.2017

Liebe Klienten und Freunde,

wieder weihnachtet es sehr  und das Jahr 2017 neigt sich dem Ende – und wie (fast) immer am Ende eines Jahres frage ich mich erstaunt: Wo ist die Zeit geblieben?

Setze ich mich dann aber hin und denke über das Jahr nach (zum Beispiel weil ich einen Weihnachts-Newletter schreiben möchte 😉 fällt mir auf, was tatsächlich ALLES in diesem Jahr passiert ist.

Das empfehle ich euch auch! Geht mal Monat für Monat durch und schaut euch mal ganz bewusst an, was ihr dieses  Jahr geleistet habt! Ihr könntet euch auch fragen:  Welches Wort verbinde ich (spontan) mit dem Jahr 2017?

Als ich mich das gerade gefragt habe,  kam sofort die Antwort: Anstrengend!

Wenn ich schlau bin, frage ich jetzt weiter: Wieso?

Sofort kommt die Antwort: Weil so viele wichtige (Lebens)Entscheidungen getroffen werden mussten.

Wieder frage ich weiter: Na und? Das ist normal, oder?

Antwort: Schon, aber mich begleiteten ständig Gefühle von Angespanntheit, Besorgnis, Ängstlichkeit.

Aha – denke ich mir – 2017 war also so anstrengend, weil diese Gefühle meine ständigen Begleiter waren. Und dann dämmert es mir! Ich hatte die ganze Zeit Angst die Kontrolle zu verlieren, einen Fehler zu machen, den ich anschließend nicht mehr korrigieren kann. Tja, Frau Joseph, willkommen im Leben!

Wie sagt der Volksmund so schön: Wer nichts macht, macht auch keine Fehler – wer viel macht, macht viele Fehler!

So ist das nun mal, wir sind Menschen und machen Fehler und wer sagt denn, dass eine Fehlentscheidung nicht doch noch zu korrigieren ist. Vielleicht nicht so einfach, aber in der Regel machbar.

1. Fazit: Mein Jahr hätte einfacher sein können, hätte – ja hätte – ich meine Gefühle mal vorher befragt. (Stichwort: Bewusstmachung! Nicht, dass ich das nicht ständig meinen Klienten predigen würde!!).

2. Fazit: Besser spät als nie 🙂

Übrigens ist DANKBARKEIT immer eine kluge Alternative zur Angst , denn Dankbarkeit ist ein Geschwister von LIEBE!

Also 3. Fazit: Ab sofort (warum bis zum ab 01.01.2018 warten?) auf Dankbarkeit-Modus umstellen! So schwer kann das nicht sein, denn wenn wir unser Leben nur etwas aufmerksam betrachten, erkennen wir  sehr viele Gründe DANKBAR zu sein!

Nach dieser Erkenntnis formuliere ich meinen Weihnachtswunsch an euch mal ganz konkret (anders):

Ich wünsche euch von ganzem Herzen eine friedliche Weihnachtszeit, ein fröhliches Fest und ein besinnliches, liebevolles Jahr 2018 mit vielen vielen glücklichen und dankbaren Momenten!

Herzlichst

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NEWSLETTER vom 26.11.2017

Liebe Klienten und Freunde,

gestern war ich zu Besuch in „meiner“ alten Firma. Einige von euch wissen, dass ich (im 1. Leben J)mit meinem Bruder zusammen eine Spedition geleitet habe, bis ich irgendwann wusste: Jetzt muss ich meinen eigenen Weg gehen! Ganz allein – ohne Bruder – ohne Familie.

Lebensveränderungen gehen immer mit vielen angstvollen Fragen einher. Bei mir waren es Fragen wie:

Wie geht es für mich weiter bzw. klappt alles so, wie ich es mir vorstelle?

Wie geht es mit der Firma weiter? Kommen die klar ohne mich? (klingt arrogant – ist es auch(!) aber ich hab mich das tatsächlich gefragt J)

Wie denken meine Kollegen über mich? Fühlen sie sich von mir im Stich gelassen, wenn ich MEINEN Weg gehe? Und und und….

Der Verstand ist da plötzlich sehr kreativ, wenn wir erst mal anfangen,  das alles mit ihm durchzudenken.  Ganz zu schweigen von den Gefühlen, die damit einhergehen – eine Achterbahn ist nix dagegen!

Lange Rede – kurzer Sinn: Ich habe den Schritt gewagt – trotz allem – weil ich meiner innerem Stimme die oberste Priorität eingeräumt habe.

Und jetzt kommt das Schöne: Ich bin gegangen OHNE die Tür hinter mir zuzuknallen.

Also mit einem klaren Ziel, mit allem Respekt vor der Zeit in „meiner“ Firma und mit ganz ganz viel LIEBE im Herzen (und  – in meinem Fall – mit Tränen, Tränen, Tränen, aber gleichzeitig wissend, dass ich das Richtige tue.)

Vorgestern habe ich zufällig erfahren, dass für Samstag eine Fahrerschulung angesetzt war, also (fast) ALLE da sein werden, sodass ich mich Samstagmittag spontan ins Auto gesetzt habe und  nach Castrop-Rauxel gedüst bin.

Und DAS ist der GLÜCKLICHE Erfolg, wenn man die Tür hinter sich offen lässt und in Liebe geht…

Herzlichst

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