Mediation oder Meditation

von | 25. Sep. 2026

Was wahre Kommunikation ausmacht

Ihr Lieben,

nachdem ich mich im letzten Newsletter an das große Thema Dankbarkeit gewagt habe, nehme ich mir dieses Mal ein weiteres großes Thema vor: Wahre Kommunikation.

Fangen wir ganz kleinschrittig an:
Kommunikation ist der Austausch von Informationen (welcher Art auch immer) zwischen Sender und Empfänger(n). Was sich so simpel liest, kann sich im echten Leben allerdings ganz schön schwierig gestalten. Vor allem dann, wenn zwei Menschen unterschiedlicher Meinung sind und Emotionen mit im Spiel sind.

Spätestens jetzt merken wir: Kommunikation funktioniert nicht nur über Sprache.

Kommunikationsexperten wie Paul Watzlawick haben uns dafür eine wunderbar einfache Wahrheit mitgegeben:
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Oder anders gesagt:
Jedes Verhalten ist ebenfalls eine Botschaft.

Denk nur einmal an den genervten Blick deines Partners, während du mit ihm sprichst oder an das demonstrative Schweigen deiner Partnerin.

Sind wir bei dieser Erkenntnis angekommen, könnten wir zu dem Schluss kommen:
„Okay. Dann muss ich wohl einfach lernen, wie ich Probleme geschickt anspreche. Dann wird das schon.“

Und hier muss ich, der Ehrlichkeit folgend, mal wieder in die Rolle der Spaßbremse schlüpfen:
Leider reicht das nicht.

Zumindest dann nicht, wenn dir eine gute Beziehung zu deinem Gegenüber wirklich wichtig ist.

Wenn es dir in einer Auseinandersetzung weniger um die Beziehung als vielmehr ums Recht-haben geht, kannst du an dieser Stelle tatsächlich den Schlusspunkt setzen.

Sollte dir dein Gegenüber jedoch wichtig sein und du deshalb die Beziehung priorisierst, braucht es mehr: echten gegenseitigen Austausch, der Verbindung schafft.
Spätestens jetzt wird deutlich, wie komplex Kommunikation eigentlich ist.

Herzensgrüße

Karin Joseph

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